Jetlag: Bedeutung, Wirkung, Melatonin und Tipps

Über Jet Lag

Jet Lag - Unsere innere Uhr

Jeder Mensch ist an eine sogenannte innere Uhr gebunden. Unser Körper richtet sich nach bestimmten Rhythmen, die sich jeden Tag wiederholen. So hat sich unser Biorhythmus auch fest auf einen 24 Stunden Tag eingestellt. Regelmäßig reguliert unser Körper an bestimmten Tages- und Uhrzeiten durch Blutdruck, Körpertemperatur, Pulsfrequenz oder auch durch Hormone unser derzeitiges Empfinden. Zur Mittagszeit haben wir Hunger und gegen Mitternacht werden wir müde. Dieser Rhythmus wird auch der zirkadiane Rhythmus genannt.

Beeinflusst wird der zirkadiane Rhythmus überwiegend von äußeren Faktoren. Beispielsweise durch Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Der gewichtigste Außenfaktor ist allerdings der Tag-Nacht-Wechsel. Durch Reisen in verschiedenen Zeitzonen (Jetlag) kommt dieses System durcheinander.

Jet Lag - Verwirrung im Uhrwerk

Als Jetlag bezeichnet man die Veränderung der körperlichen Verfassung nach einer längeren Flugreise mit Zeitumstellung. Wir erleben das Gefühl auch in abgeschwächter Form wenn die Uhr eine Stunde vor- bzw. zurückgestellt wird.

Es können schon kleine Schwankungen im biologischen Rhythmus Auswirkungen auf den Schlaf-Wach-Rhythmus und auf die Gesundheit haben. Meist kann sich der Körper an die Umstände anpassen doch so eine Anpassungsphase dauert oft mehrere Tage. Ist aber von Mensch zu Mensch verschieden.

Wie wirkt sich Jet-Lag aus?

Häufig leiden Jetlag-Geschädigte an Schlafstörungen. Da wir in dem anderen Land zu einer anderen Uhrzeit schlafen gehen, stellt sich unsere innere Uhr auch zur "falschen" Zeit auf Aktivität um. Des Weiteren können Konzentrationsprobleme, Magenbeschwerden und psychische Veränderungen auftreten.
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